Kleine freche Maus

Seit langem mal wieder ein Gedichtchen, inspiriert durch die Begegnung mit einer ziemlich neugierigen Maus :smile:

Kleine freche Maus,
wollt einmal hinaus,
hupft aus ihrem Bau:
Ui da steht´ne Frau!

Kleine freche Maus,
guckt ihr untern Rock:

KATZE! Schock!

Kleine freche Maus,
hupft ganz schnell nach Haus.
Aus.

Für die liebe Frau Localwurst :wink:

Geschützt: Dämonenblut

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Mondaymorningblues

Das hier ist glaub Ich sogar an einem Montag entstanden. Ich habe es nochmal überarbeitet, es ist jetzt kürzer, drastischer und nicht mehr so weitschweifig.


so müde,
kaputt und leer,
mag nicht aufstehen,
bin so schwer,
alle last,
der welt,
auf meinen schultern,
sehn mich nach des traumes weicher wärme,

will nicht von ihr gehen,
von ihr,
der traumgeborenen venus,
sie ist mir nahe,
doch so fern,

schenkt mir im schlafe trost und wärme,
lenkt meinen traum in sich´re bahnen,
die welt ist in ordnung,
bei ihr,
doch nur in meinen träumen,

so grausam anders ist die wache welt,
reist mich in ein tiefes schwarzes loch,
ertränkt mit meinem fühlen,

ihr ein guter freund sein,
mehr als das,
angst vor zurückweisung,
zweifel und feigheit,
erstickt alles,

und immer und immer wieder: warum?

ich möchte schlafen,
nur noch schlafen,
ins traumland zurückkehren,
wo alles in ordnung ist,
jeder die macht hat,
seine wünsche zu erfüllen,
jeder sein kann,
was er will,

ich will schlafen.
so müde.

Glut

Auch schon sehr Alt und während einer recht kurzen und eher problematischen Beziehung enstanden. Ich hab es nochmal überarbeitet, stellen gekürzt und umgestellt, was die Wirkung verstärken sollte.

verlangen schwehlt tief in mir,
verborgen unter schichten,
von schichten,
aufgestaute emotionen
unbewältigte bedürfnisse,
was wird geschehen,
wenn diese glut sauerstoff erhält,
alles was sie bedeckt in brand setzt,

wird das feuer meiner eigenen lust mich verzehren,
eine ausgebrannte seele zurücklassen,
nach dem ich mir im animalischen wahn genommen habe was ich will,

wird der geist die triebe im zaum halten,
die kontrolle behalten und jeglichen instinkt,
mit kalter,
abweisender,
logik bekämpfen,

so wie immer,

das eine würde dich vernichten,
mich auf ewigkeit verdammen,
das andere würde mich zerstören,
mein herz auf ewig in eis einschliessen,

gelingt es mir mit deiner liebe,
die kräfte die mich beherrschen,
zu lenken,
nicht in einer einzigen,
apokalyptischen lohe zu vergeuden,
die uns beide vernichten würde

Frei

Ebenfalls eines meiner älteren Werke

so nahm ich also mein gutes schwert und meinen schnellen bogen,
stieg auf mein treues ross,
grüßte die leute am wegesrand und ritt,
die nase im wind,
gen osten,
den abenteuern entgegen,
begierig darauf neues zu erleben,

und als ich meinen rappen frei gallopieren ließ,
fuhr mir der wind durchs haar,
fielen die letzten aller zweifel von mir ab,
und ich war frei!!!