Omas Wärmflasche hilft doch

Wir alle kennen das ja: wenn es uns irgendwo Weh tut, packen wir was warmes drauf. Entweder in Form heisser Kartoffeln, Wickeln, Kirschkernkissen oder eben der guten alten Wärmflasche :-)
Und in vielen Fällen hilft es auch. Aber warum ist das so?

Britische Mediziner haben eine wissenschaftliche Erklärung dafür gefunden, warum eine warme Bettflasche bei Bauchschmerzen hilft. Die Wärme wirkt auf molekularer Ebene ähnlich wie ein Schmerzmedikament, fanden die Physiologen um Brian King vom University College London heraus. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse auf der Jahrestagung der Physiologischen Gesellschaft in London vor.

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/267046.html

“Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Blasenentzündung oder bei der Menstruation entstehen durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe”, erklärt King. Hierbei wird Gewebe geschädigt, wodurch Schmerzrezeptoren aktiviert werden. Wird jedoch die Haut in der Nähe des Schmerzherdes auf über 40 Grad Celsius erwärmt, springen bestimmte Wärmerezeptoren an, wie die Forscher in ihren Untersuchungen nachweisen konnten. Diese Rezeptoren können wiederum die Schmerzsensoren blockieren, so dass der Schmerz nicht mehr wahrgenommen wird.

Ihre Tests machten die Forscher, als sie Schmerz- und Hitzerezeptoren in einer gentechnisch behandelten Zelle zusammenbrachten und deren Wechselspiel beobachteten. Der Schmerzrezeptor wird dabei durch die Substanz ATP angeschaltet, den Energielieferanten der Zellen. Der Wärmerezeptor benötigt hierfür den Stoff Capsaicin, welches der Chilipflanze ihre Schärfe verleiht.

Die Hemmung der Schmerzrezeptoren durch Wärme wirkt jedoch nur vorübergehend, erläutert King. Die Wissenschaftler möchten daher in Zukunft Medikamente entwickeln, die am gleichen Rezeptortyp ansetzen und starke Schmerzen so längerfristig hemmen können.

Hausstaub, Heuschnupfen und HAAATSCHI!!!

oder auch Sonne fein – Nasenpein!
Es ist mal wieder so weit… die allergische Schnief- und Hustsaison hat begonnen :roll:

Kaum erwacht die Natur zu neuem Leben, macht sie dem Heuschnupfengeplagten damit das selbige ziemlich schwer :-( Vom ständigen Kribbeln in der Nase mit Niesanfällen und Fliesschnupfen über gereizte Schleimhäute und brennende Augen bis hin zu Atembeschwerden und Hautausschlag: ALLERGIE!!!

Als eine Allergie (griechisch αλλεÏ?γία „die Fremdreaktion“, von άλλος „anders, fremd“ und έÏ?γον „die Arbeit, Reaktion“) wird eine überschießende und unerwünschte heftige Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, auf die der Körper mit Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern reagiert (Antigen(Allergen)-Antikörper-Reaktion).

Die konkrete Bezeichnung Allergie wurde von Freiherr Clemens von Pirquet 1906 geprägt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie

Das eigene Immunsystem tritt einem mit beiden Füssen in den Bauch. Bildlich gesprochen. Das werte Befinden schwankt täglich zwischen “leicht verschieft” bis “hundssterbenselend”, einer Erkältung nicht unähnlich. Nur das diese nach meist 7 Tagen wieder vorbei ist, während Allergiker unter Umständen wochen- oder gar Monatelang mit den Symptomen zu kämpfen haben :roll:

Allergieauslösern begegnet man prinzipiell ständig, so das allergische Reaktionen immer auftreten können, aber das Gross der Betroffenen leidet hauptsächlich während der Blüh- und Erntezeit, von März/April bis Oktober.

Die Auslöser lassen sich in fünf Kategorien einteilen:

Von Kreuzallergien spricht man, wenn sich die allergische Reaktion von einem bestimmten Allergen auf einen anderen Auslöser überträgt, der eigentlich nichts mit dem ersten Allergen zu tun hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie

hmmm, da fehlt Arbeit ;-)

Was kann man dagegen machen? Prinzipiell: damit Leben lernen! Auslöser vermeiden bzw. reduzieren, medikamentöse Therapierung.

  • Vorsorglich:
    • Die beste primäre Vorbeugung ist sicherlich die Allergenkarenz, das heißt das Vermeiden des Kontaktes mit einem Allergen, doch dies ist nur selten möglich. Klassische Beispiele sind Tierhaarallergien und Nahrungsmittelallergien.
    • Als echte primäre Prophylaxe wird für Neugeborene mit erhöhtem Risiko, an Allergien zu erkranken, ausschließliches Stillen für wenigstens sechs Monate oder bei Stillhindernissen die Ernährung mit einer hypoallergenen Flaschennahrung, die ihre Schutzwirkung in Studien auch nachgewiesen hat, empfohlen. Noch nicht abschließend zu beurteilen ist der vorbeugende Effekt von sogenannten „Probiotika“, z. B. Laktobacillus bifidus. Diese natürlichen Darmbakterien sind nicht nur in vielen probiotischen Joghurts u. a. enthalten, sondern mittlerweile auch in den ersten Säuglingsnahrungen und finnische Studien geben Hinweise darauf, dass bei nicht gestillten Säuglingen die Ernährung hiermit möglicherweise vor der Entstehung von Allergien schützt. Da zahlreiche Allergiker auch auf Milchprotein allergisch reagieren, ist der häufige Verzehr von probiotischen Joghurts nicht unproblematisch.
    • Hyposensibilisierung ist eine Möglichkeit zur sekundären vorsorglichen Behandlung. Durch langsam ansteigende Dosen des Allergens, die in die Unterhaut gespritzt werden, soll das Immunsystem lernen, nicht mehr allergisch auf die auslösende Substanz zu reagieren. Hat die Therapie Erfolg, kann das Immunsystem dann auch auf neue Allergene korrekt reagieren und es entstehen weniger neue zusätzliche Allergien. Die Therapie erstreckt sich in der Regel über drei Jahre und kann mit Nebenwirkungen bis hin zum allergischen Schock verbunden sein.
    • Vermeidung von histaminreichen Nahrungsmitteln während der kritischen Tage des Pollenflugs, jedoch auf ausgewogenen Ernährung achten.
      http://www.daab.de/ern_histamin.php
    • Verzehr von Lebensmitteln mit einer geringen Allergenität z.B. ausweichen auf andere Apfelsorten
  • Akut:
  • Begleitend:

Einige meiner persönlichen Vorgehensweisen:

Medikamente, Tabletten z.b. nehme Ich gegen Abend, vorm Einschlafen. Der Wirkstoff erreicht dann in den frühen Morgenstunden – wenn die Allergieanfälligkeit am höchsten ist! – seine volle Wirkung.

Wenn Ich weis das “staubige” Arbeit anfällt (aufräumen z.b.) erhöhe Ich kurzfristig die Dosis, nehme z.b. an dem Tag dann 2 Tabletten.

Viel Trinken, damit die Schleimhäute nicht austrocknen und die Sekretproduktion nicht reduziert wird. Das hilft die Fremdkörper (Pollen etc. pp.) die durch Einatmen in den Körper gelangen schneller an den Schleimhäuten zu binden und wieder loszuwerden.

Kalte Morgendusche – OK. Mach Ich eher selten, geb Ich zu, im Winter schonmal garnicht ;-) – erhöht die Nebennierenaktivität und regt damit die Körpereigene Kortisonproduktion an, was wiederrum hilft das Immunsystem zu stabilisieren.

Abends Haare waschen -> damit man den Tagsüber darin aufgefangenen Staub nicht mit ins Bett schleppt.

Möglichst oft RAUSGEHEN! Man sagt zwar das man die Allergene vermeiden soll, aber meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, das, seit Ich dem stetigen Allergenpegel meines Elternhauses (Hund, Felder, Büsche -> Dorf halt…) NICHT mehr ausgesetzt bin, Ich für “meine” Allergieauslöser wieder anfälliger geworden bin! Also versuche Ich mich täglich den Reizstoffen auszusetzen, um zu vermeiden das die Empfindlichkeit durch “Nichtbeschäftigung” meines Immunsystems immer schlimmer wird…

Was Ich jetzt noch nicht ausprobiert hab (aus nicht erfindlichen Gründen trau Ich mich nicht so… :roll:) ist die Nasendusche. Angeblich DAS Mittel gegen Erkältungen und Allergien… naja… mal testen ;-)

Links zum Thema:

http://de.wikipedia.org/wiki/Allergie

http://dmoz.org/World/Deutsch/Gesundheit/…Immunsystem/Allergien/

http://www.netdoktor.de/allergie/index.shtml

Pickeldrücken?

Sozialisierendes Verhalten und/oder Neurose?

Beim stöbern in diversen Blogs bin Ich heute auf folgenden Artikel gestossen:
http://eloe.de/2006/03/06/pimple-my-boyfriend/

Das regelrechte Ritual des “sich vom Partner die Pickel ausdrücken lassen” kennt in der ein oder anderen Form wohl jeder von uns :-)

Als Pustel, Pustula oder Eiterbläschen wird ein mit Eiter gefüllter, oberflächlicher, kleiner Hohlraum der Haut bezeichnet.

Gemeinsam mit dem Bläschen (der vesicula oder dem Vesikel), der grösseren Erscheinungsform der Bulla (Blase), der Makula (dem Fleck), der Papel (Papula) bzw. dem Tuber (als knötchen- oder knotenförmigen Erhabenheiten der Haut), dem Nodus als tiefsitzender knotenförmiger (umschriebener) Verdichtung und der Urtica (Quaddel) gehört die Pustel zu den so genannten Primäreffloreszenzen der Dermatologie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pustel

Es ist Möglich, das der Vorgang, diese kleinen Blässchen zu öffnen und zu leeren eine gewisse faszination erzeugt, der bestimmte Menschen erliegen. Immerhin ist es das ja auch, wenn man bedenkt was manchmal aus einem recht unscheinbaren “Stippchen” so ans Tageslicht dringt… und je nach dem seine Flugbahn z.B. am nächsten Spiegel beendet… oder im ungeschützten Auge des drückenden… *bwärxl* :wink:

Aber das alleine kanns nicht sein, da es immerhin ziemlich widerlich und stellenweise auch übelst schmerzhaft sein kann! Ich schütze das es sich eher um einen unterbewussten, ja vielleicht sogar instinktiven Akt sozialer Interaktion handelt, ähnlich dem lausen bei den grossen Primaten (zu denen wir ja meines wissens auch gehären!) d.h. der “Ernter” teilt dem “Beernteten” auf diesem Wege einen Teil seiner Zuneigung und Fürsorge mit, stärkt das Band zwischen ihnen… oder so…


Das Lausen ist eine vor allem bei Affen aber auch anderen in Gruppen lebenden Primaten zu beobachtende Form der gegenseitigen Fellpflege. Das Wort Lausen ist jedoch irreführend, da die Tiere sich hierbei in erster Linie von abgestorbenen Hautresten und kleinen Salzkristallen befreien, indem sie diese mit den Fingern aus dem Fell des Artgenossen lesen und anschliessend verzehren. Auch solche Affen, die völlig frei von Hautparasiten sind, “lausen” sich. Dem Lausen kommt eine grosse soziale Bedeutung innerhalb der Gruppe zu.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lausen

…echt krass was man in der Wikipedia so alles findet! :-)

Dermatillomanie

Beim stöbern nach entsprechenden Links bin Ich auch auf eine Seite gestossen, auf der das zwanghafte Pickeldrücken beschrieben wird, bei dem es sich offensichtlich sogar um ein Krankheitsbild handelt! Da Ich mich hier durchaus wieder erkenne, gibt Mir das jetzt richtig zu denken…

http://www.geocities.com/dermatillomanie/index.html

Zum Begriff Dermatillomanie findet sich auf der Wikipedia folgendes:

Acne excoriee wird auch Dermatillomanie oder Acne excoriee de jeune filles genannt. Es handelt sich um eine neurotische Excoriation/psychogene Excoriation und ist die medizinische Bezeichnung für die Schwierigkeiten, die manche Menschen – wohl grösstenteils Frauen – mit ihrer Haut haben.

Es handelt sich um eine Akneform, deren Hauptproblem nicht in der Erkrankung der Haut, sondern dem neurotischen Kratzen und Drücken besteht. Bei teilweise minimaler Akne kann so eine stark entstellende Wirkung durch permanent aufgekratzte Hautareale entstehen. Oft können die Betroffenen auch bereits entzündete oder verkrustete Stellen nicht abheilen lassen. Die Vernarbungsgefahr ist entsprechend hoch und eine dermatologische Therapie schwierig, da es nur wenig Akne zum Therapieren gibt.

Man kann Acne excoriee als Zwangserkrankung bezeichnen, die auch Züge von selbstverletzendem Verhalten (SVV) trägt und nicht bloss eine komische, seltsame, peinlicherweise nicht in den Griff zu bekommenden Angewohnheit (!) deren wichtigstes, überaus belastendes, Symptom ein unbeherrschbares – eben zwanghaftes – Drücken, Quetschen, Kratzen, Fummeln, Knibbeln, Kletzeln (um nur einige Ausdrücke für diese Tätigkeit aufzuzählen) an Hautunreinheiten oder auch nur vermeintlichen Hautunebenheiten ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dermatillomanie

Zum Thema Pickel, Akne etc. pp. hier noch ein bissel was an wissenswerten Links:


http://www.aknewelt.de/ausdruecken.htm

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/akne/tips.htm

http://www.clearasil.de/frag_clearasil/faq.html


Auf den Männerseiten gibts eine kleine Gemeinheit zum Thema:

Drück den Pickel!

Wer schon einige Zeit mit einer Frau zusammengelebt hat, hat bestimmt schon die Erfahrung gemacht, dass Frauen nur das Eine wollen: Jeden Pickel, den sie sehen, zu zerdrücken. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn sie bei ihren eigenen Pickeln bleiben würden. Aber nein, auch die Unreinheiten des Partners müssen dran glauben! Dabei ist das Pickelzerdrücken medizinisch gesehen völliger Unsinn – die Bakterien werden damit weiter unter die Hautoberfläche geschoben … Ausserdem tut es weh (nicht ihr – sondern dem Opfer). Aber lassen wir das.

Hier ist jedenfalls die Lösung für alle be- und gedrückten Männer: Setzen Sie Ihre Partnerin einfach an dieses Spiel (nicht zu verwechseln mit Pickel-Wars). Mit den Cursor-Fingern muss sie ständig neu entstehende Pickel erhaschen, die mit absolut hässlichen Tönen zerplatschen. Wer so etwas einmal 5 Stunden gespielt hat, kann danach keinen Pickel mehr sehen …

http://www.maennerseiten.de/pickel.htm

Waschnüsse…

Waschnüsse? Jo! Als Neurodermitiker bin Ich verdammt empfindlich was Waschmittel angeht. Im Gespräch mit einem Arbeitskollegen zu diesem Thema, erzählte er mir von seinen äusserst positiven Erfahrungen mit Waschnüssen. Er brachte mir eine Handvoll davon mit, und Ich hab die jetzt mal getestet. An meinem Schurwollepulli, weil Ich es nicht einsehe wegen EINEM Kleidungsstück ein spezielles Wollwaschmittel zu kaufen. Da die Waschnüsse für Wolle geeignet sind, habe Ich den Pulli damit gewaschen. Sieht so aus als hätte er seinen ersten Waschgang überstanden, er trocknet jetzt auf dem Wäscheständer.

Produktinformationen:
Waschnüsse werden von indischen Kleinbauern in der Himalaya-Region garantiert ohne Pestizide und Düngemittel angebaut. Die Schalen vom asiatischen Baum Sapindus Trifollatus weisen einen äusserst hohen Saponingehalt auf. In Wasser gelöst, liefern sie eine waschaktive, milde Seifenlauge. Waschnussschalen sind ein vollwertiges, 100% biologisches und sehr farbschonendes Waschmittel für die Maschinen- und Handwäsche in allen üblichen Temperaturbereichen. Besonders geeignet ist dieses Ökowaschmittel für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte oder Allergien, die keine chemisch produzierten Waschmittel mit all ihren Duftstoffen, Weichspülern, Bleichmitteln und sonstigen Zusätzen vertragen. Darüber hinaus eignet sich ein aus den Waschnussschalen gekochter Sud durch seine antibakterielle und fettlösende Wirkung für vielerlei Anwendungen rund um die Körper- und Haushaltsreinigung. Auch in der Tierpflege werden die Waschnüsse sehr gern angewendet. Mit dem abgekühlten Waschnuss-Sud können Sie lästige Schmarotzer wie z. B. Pilze und Blattläuse von Zimmer-, Balkon- und Gartenpflanzen ohne schädliche Nebenwirkungen problemlos vertreiben.

Weitere Vorteile:
Waschnüsse sind deutlich preiswerter als herkömmliche Waschmittel. Durch die Verwendung von Waschnüssen werden das Abwasser und die Gewässer nicht belastet. Waschnüsse sind ein nachwachsender Rohstoff, der zudem auf Bäumen wächst, die Kohlendioxid absorbieren. Die Schalen sind absolut biologisch abbaubar, also nach Gebrauch problemlos kompostierbar.

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