Wer nicht von den DNS-Servern seines ISP abhängig sein möchte (aus welchen Gründen auch immer…), kann in den Netzwerkeinstellungen seines lokalen Rechners alternative DNS-Server eintragen. Sofern man mehrere Maschinen an einem Router hängen hat, ist es aber sinnvoller diesen Eintrag im Router selbst zu hinterlegen. Normalerweise holt sich dieser seine DNS-Server per DHCP vom Provider. Modernere Router als die F!B Fon WLAN haben dazu mittlerweile meist recht brauchbare Konfig-Menüs. Die FRITZ!Box Fon WLAN (im folgenden F!B oder Box genannt) ist aber schon etwas betagt. Robust und imho ziemlich unkaputtbar, hat sie dummerweise von AVM, in der für sie verfügbaren aktuellsten Firmware (08.04.33), keine Möglichkeit mitbekommen, die DNS-Server im Konfig-Menü zu ändern. Möchte man das machen, muss man ein wenig “hacken”…
Archiv der Kategorie: TechTalk
Plesk Backup Error: Specified file is not accessible
Offenbar kommt es unabhängig von der verwendeten PLESK-Version ab und an zu Problemen mit dem PLESK-Backupmanager: Beim anlegen eines Backups, sowohl auf dem lokalen Repository, als auch auf dem FTP-Backup, kann der PBM plötzlich nicht mehr in seinem /tmp schreiben, wo er die Backups solange zwischenspeichert bis diese abgeschlossen sind. Das Problem äussert sich dann in der Fehlermeldung:
Plesk Backup Error: Specified file is not accessible
Das deutet auf ein simples Berechtigungsproblem hin.
PLESK speichert seine Backups gewöhnlich unter dem Pfad
/var/lib/psa/dumps
Hier genügt es für /dumps die Dateibesitzer neu zu setzen, und zwar mit folgenden Befehl:
chown -R psaadm:psaadm /var/lib/psa/dumps
In den Mir bekannten Fällen konnte das Problem dadurch behoben werden.
Ein chmod ist nicht zwingend notwendig.
Teamspeakserver auf 1&1-Rootserver einrichten
Ich will einen Teamspeakserver (im folgenden TSS genannt) per init.d starten können sowie ihn beim Serverreboot automatisch mitstarten lassen. Das Beispiel bezieht sich auf SuSE 10.1-64bit auf einem 1&1-RootServer. Klar gibt es zu dem Thema schon eine Menge Anleitungen im Netz, aber diejenigen die Ich bislang dazu gefunden hatte, hatten irgendwo immer irgendeinen Fehler! Deshalb notier Ich Mir das vorgehen jetzt mal hier und stelle es dem geneigten Leser eben auf diesem Wege zur Verfügung.
Grundlegende Linux- sowie SSH-Kenntnisse setze Ich hier einfach vorraus!
Erstmal den TSS wie beim Hersteller beschrieben auf den Server laden, z.b. per wget in ein Verzeichnis auf dem Host hinunterladen. Im vorliegenden Falle ist das /home/tss2_rc2
Da der TSS nicht als root laufen soll, muss man zuerst den Benutzernamen und Benutzergruppe anlegen und diesen dann das TSS-Verzeichnis zu weisen:
groupadd Benutzergruppe
useradd Benutzername -d /home/tss2_rc2 -g Benutzergruppe -G Benutzergruppe
Dem Benutzer jetzt ein Passwort zu teilen:
passwd Benutzername
Startscript in /etc/init.d erstellen, z.b. mit vi:
vi /etc/init.d/scriptname
Der Scriptname sollte hierbei kurz und prägnant sein, da dieser benutzt wird den TSS per init.d aufzurufen!
In die Datei schreiben wir dann folgendes:
#!/bin/bash
# User which will run the teamspeak server
USER=Benutzername
# The installation directory of the teamspeak server
DIR=/home/tss2_rc2
# Run the start script
su -c "cd $DIR && $DIR/teamspeak2-server_startscript $1" - $USER
Nach speichern und schliessen der Datei ist es bereits möglich den TSS über
/etc/init.d/scriptname parameter
mit dem eingetragenen neuen User zu starten, zu stoppen, neu zu booten etc.
Abfrage der möglichen Parameter:
/etc/init.d/scriptname
Usage:
/home/tss2_rc2/teamspeak2-server_startscript {start|stop|restart|status|passwords}
Läuft der TSS?
/etc/init.d/scriptname status
the server seems to be running
Den TSS stoppen:
/etc/init.d/scriptname stop
stopping the teamspeak2 server...done
Den TSS starten:
/etc/init.d/scriptname start
starting the teamspeak2 server
TeamSpeak Server Daemon started with PID 29405
Anmerkung: die PID ist bei jedem Start anders und hier nur ein Beispiel
Hiermit hat man jetzt die Möglichkeit den TSS bequem per SSH zu steuern, ohne jedesmal erst den kompletten Pfad zum teamspeak2-server_startscript eingeben zu müssen.
Hinweis:
Falls der Rootserver rebootet und der TSS zuvor nicht von Hand gestoppt wird, resultiert ein Neustart des TSS nach dem reboot in einer Meldung die in etwa lautet:
Unclean Shutdown, Stale PID-File found
Das ist nichts schlimmes, es sagt eben nur aus, das der TSS unsauber abgeschossen wurde und das PID-File der alten Instanz den Start einer neuen Instanz verhindert. Entweder sucht man sich deppisch nach diesem PID-File und löscht es, oder man STOPPT den TSS nochmal mit init.d und startet ihn dann DANACH mit init.d wieder neu. Das killt das alte PID-File nach meiner Erfahrung auch.
Zum Thema: “TSS beim Systemreboot automatisch mitbooten lassen” habe Ich bis jetzt noch keine Lösung bzw. Anleitung gefunden. Falls diese jemand hat und diesen Artikel zufälligerweise liest, bitte die Kommentarfunktion benutzen!
SUPPORT
für TS-Installationen gibts hier nicht, da wendet ihr euch besser an die TS-Community selbst.
Schneller Shutdown bei Windows
Seit ihr es auch leid immer erst auf “Start” klicken zu müssen um den PC herunter zu fahren?
Nun, da gibt es eine kleine Abhilfe:
Rechtsklick auf den Desktop -> Neu -> Verknüpfung
Der Assistent fragt euch dann nach einem Speicherort der Verknüpfung, dort folgenden String eingeben:
%windir%\system32\shutdown.exe -s -t 0
Noch einen Namen vergeben, muss aber nicht zwingend sein, denn das System gibt automatisch “Shutdown” vor, was ja auch richtig ist. Das ganze noch abspeichern. Mit einem Rechtsklick lässt sich in den Eigenschaften der neuen Verknüpfung noch ein anderes Symbol auswählen wenn ihr wollt, das rote Symbol für den Ausschaltknopf steht hier auch zur Verfügung.
Was macht diese Funktion? Nun, sie weist den Rechner an, ohne Verzögerung sofort runter zu fahren, weshalb Ich den Vorgang spasseshalber auch “Shotdown” nenne. Auf dem Desktop abgelegt, genügt so ein einfacher doppelklick auf den Button um das System innerhalb kurzer Zeit aus zu schalten.
Alles neu macht der Mai
auch Windows Xpai … oder so. Ich setz grad meinen Hauptrechner neu auf. Die Konfiguration war etwa 2 Jahre alt und erneuerungsbedürftigst
Erstaunlich wie schnell der jetzt wieder hochfährt! Aber die Sicherung von 15GB Bildern, Mucke, Zeugs auf den Laptop zuvor war ein Krampf für sich. Aber mit einigen netten Tools aus dem Heise-Software-Verzeichnis, genauer gesagt mit Robocopy, war es dann nur eine Frage der Zeit, bis ca. 10TAUSEND Dateien übers Heimnetz auf dem Laptop geparkt waren. Ich kann Robocopy echt empfehlen! Eine Dauerlösung ist das Backup auf den Lappi aber bei weitem nicht, hier muss ein externe Platte her. Bei meinem Server, auf dem dieser Blog und ´ne Menge anderer Sachen laufen bin Ich oberpingelig was Datensicherung und Sicherheit angeht. Aber mein Rechenknecht zu Hause läuft auf gut Glück. Oder so. Anbetrachts von bislang fast 4000 selbstgeschossenen Fotos auf meiner Platte… nicht weiter drüber nachdenken. Über Hardwareausfälle konnte Ich mich in den letzten 10 Jahren echt nicht beschweren. Das einzige was bei Mir nicht lange hält sind PC-Gehäuse. Was wohl einen direkten Zusammenhang mit den 4 Chaosumzügen der letzten 8 Jahre hat
So, denn mal weiter mit der Update-Staffel, während Ich diesen Schrieb hier getippelt hab, wurde “Creator” (Rechnername) bereits 3 mal rebootet wegen irgendwelcher Mickysoftupdates…