Weg vom Fenster

Ist das Bett jetzt. Hab heute das Schlafzimmer etwas umgestellt. Als Ich damals hier einzog, wurde das Bett so aufgestellt, das das Kopfende halb unterm Fenster war. Mit dem Effekt das es gerade im Winter zeitweise gut frisch ums Oberstübchen wurde. Das hab Ich heute dann mal geändert und das Bett längs in die Zimmermitte verfrachtet, so das zwischen Fenster und Bett jetzt ein guter Meter abstand ist. Das Schlafzimmer ist eher lang und schmal. Vorher stand das Bett von der Tür aus gesehen hinten rechts in der Ecke an der Wand. Jetzt stehts mit dem Kopfende mittig an der rechten Zimmerwand. Ok, zugegeben, vom Fussende bis zur linken Wand sind jetzt vielleicht noch 30cm, aber das ist OK. Ist ja kein Raum wo man ständig rumlaufen muss. Und vorallem kann Ich jetzt beim Putzen von beiden Seiten unters Bett. Erleichtert doch schon einiges. Im gleichen Zuge hab Ich noch einen Lattenrost eingebaut. Üble Fummelarbeit sowas zusammen zu setzen. Aber jetzt kann Ich das Kopfende hochklappen. Feine Sache das und arg bequem. Wollte eben schon garnimmer aufstehen ;-) Und jetzt bin Ich irgendwie angenehm PLATT :-) Die körperliche Belastbarkeit lässt arg zu wünschen über, und ein Möbel ab- und wieder aufbauen ist doch was anderes als einen PC umzubauen :|

Übrigens: Ein Lattenrost, ist keine Geschlechtskrankheit! :mrgreen:

Der Herr M. und das Bett

Herr M. hat sich ein Bett gekauft und will dieses jetzt trotz der tropischen Bedingungen mit Hilfe der vom Hersteller beigelegten Popelwerkzeige zusammen bauen. Der Herr M. macht sowas recht gerne, dinge zusammen bauen. Aber der Herr M. ist zum einen Diplomgrobmotoriker und zum anderen Handwerksfachlegastiniker und bricht sich beim hantieren mit Bauteilen, Schrauben und besagten Popelwerkzeugen fast einen ab, was auch daran liegen mag das einige Schrauben mit kleineren Händen wesentlich besser an Ort und Stelle zu bringen wären. Herr M. hat aber nun mal keine kleinen Hände, sondern GROSSE Hände, und zwar RICHTIG GROSSE Hände. Ausserdem ist Herr M. leider wohl auch etwas zu kräftig für die beim Bettbausatz beigelegten Popelwerkzeuge (Schraubenschlüssel aus 3mm-Stahlblech), so das er diese verbiegt. Herr M. braucht jetzt also dringend gescheites Werkzeug, will er heute Nacht nicht auf dem Boden schlafen.
Herr M. hetzt also in einen nahen Verbrauchermarkt, weil er weis, das es dort vor ein paar Tagen noch preiswerte aber keineswegs billige und daher brauchbare Werkzeugsets gab. Herr M. steht dann aber vor einem leeren Regal und grumpft. Die Werkzeugsets sind ausverkauft. Herr M. geht nochmal eine Runde um die Regale um ganz genau nach zu gucken ob nicht noch irgendwo eins liegt, als ihm ein Leatherman-Tool-Imitat ins Auge fällt.
Da erinnert sich der Herr M. plötzlich dran, das ein solches Leatherman-Tool-Imitat auf seiner Fensterbank liegt und er es vor ein paar Stunden noch dazu benutzt hat das Bett aus seiner Verpackung zu befreien. Dem Herrn M. entgleisen daraufhin mal kurz die Gesichtszüge. Herr M. guckt sich vorsichtig um, und freut sich, keiner hats gesehen.
Also geht der Herr M. noch schnell ein paar Süsswaren und etwas Milch abgreifen, bezahlt, freut sich das er im Endeffekt Geld gespart hat und fährt entspannt und gelassen wieder nach Hause. Herr M. kann jetzt in aller Ruhe sein neues Bett fertig zusammen bauen. Und dann total fertig zusammenklappen :roll:

Bah, wenn Ich heute Nacht nicht schlafen kann, weis Ichs auch nicht mehr. Wie kann man aber auch so dämlich sein bei der Witterung Möbel aufzuschlagen? ;-)