KUR: Bald gehts los

Tja. Nach fast 4,5 Wochen URLAUB gehts am Donnerstag ab in die langersehnte und endlich bewilligte KUR. Und zwar für gleich mal SECHS WOCHEN! Anfang des Jahres, als es Mir so richtig dreckig ging und Ich wegen der Apnoe 6 Wochen KzH war, beantragte Ich nach Absprache mit Frau Psych eine Psychosomatische Heilbehandlung, aka Kur. Erstmal bei der Krankenkasse bescheid gesagt und am nächsten Tag schon lagen die Antragspapiere bei Mir im Kasten. Darauf jede Menge Fragen die es zu beantworten galt. Frau Psych gab Mir dazu dann auch einen recht dicken Umschlag mit den Befunden und sonstigen Infos mit. Das alles ging wenig später zurück an die KK. Und dann war ersteinmal warten angesagt. Und warten. Und warten. In der zwischenzeit wollte die Firma, das wir bis Ende März 20 Tage unseres Urlaubes verplanen. Ich bin dann hin und hab fast den gleichen Zeitraum wie letztes Jahr beantragt, 20 Tage am Stück, was mit den Feiertagen dann fast 4,5 Wochen Urlaub ergab. Und hab ihn bekommen! Kurze Zeit später wurde Mir dann bewusst gemacht, das Ich noch 6 Tage Resturlaub vom Vorjahr bis Ende März hätte nehmen müssen. Hab Ich aber total verrafft wegen den ganzen Dingen die Ich so um den Kopf hatte. Passiert. Ich geh dann also am 15. Mai in den Urlaub und weis immer noch nix von der Kur. Anrufe bei der Rentendingensbehörde laufen auf automatische Ansagen und Besetztzeichen. Am 23. Mai schrieb Ich dann mal eine zackige Mail. Tags drauf lag ein dickerer A4-Umschlag im Briefkasten. Ok, da kommt die Ablehnung, dachte Ich Mir und mach das Ding auf. Und falle aus allen Wolken: Kur genehmigt, 6 Wochen, Klinik gibt bescheid wann Ich antanzen kann. Ich rechnete mit weiterer Wartezeit und widmete Mich erstmal Meinem Urlaub. Wandern war angesagt, einige kleine Touren rund um die City, zwischen 10 und 20 Kilometern. Vor einem Jahr noch hätte Mich der schiere Gedanke daran umgehauen, aber seit Ich die Atemmaske für Nachts hab und wieder erholsam schlafen kann, gehts auch mit der körperlichen Leistungsfähigkeit wieder bergauf. Ich hatte dann ja am Freitag, den 27. Mai, zufälligerweise auch Geburtstag, und mit einem netten Monarchen aus der Nachbarschaft einen kleinen Spaziergang durch die königlichen Forstanlagen geplant. Als Ich dann am frühen Abend wieder hier bei Mir eintrudelte, lag ein weiterer Umschlag im Kasten. Und zwar von der Kurklinik. Und die schrieben Mir darin, das Ich am 16. JUNI antanzen soll! Wir fassen zusammen: Urlaub von 15. Mai bis 14. Juni. Kur ab 16. Juni für 6 Wochen… :D Ich glaub Brötchengebers freut das eher weniger. Ist Mir aber WURSCHD. Es geht um MEINE Gesundheit. Jetzt sitz Ich auf fast fertig gepackten Koffern, gehe immer wieder im Geiste durch, ob Ich noch irgendwas einpacken muss. Morgen werden die Koffer vom Götterboten abgeholt, damit muss Ich mich also nicht abquälen und kann mit “kleinem” Gepäck am Donnerstagmorgen in den Zug Richtung südliches BaWü steigen. Dummerweise muss Ich Morgen, allerspätestens übermorgen noch unbedingt zur Frau Psych, wegen einigen Unterlagen noch. Früher ging nicht, die war nämlich im wohlverdienten Urlaub bis 10. Juni und weis noch garnix von ihrem Glück. Falls nix dazwischen kommt, geh Ich am Mittwoch nochmal Arbeiten (den Ekel holen) und bin dann erstmal WEG. Ob und wie Ich da unten WWW bekomme, weis Ich nicht. Dank des Milestones kann ggf. per Handy mal nen Piep von Mir geben. Zwar nehm Ich den Lappi mit, aber mehr als Schreibmaschine. Glaube nicht das Ich den ins Netz lassen werde. So, Ich höre das der Trockner fertig ist, dann mal die Koffer FERTIG packen und dann ist Schicht im Schacht für Heute.

Ich bin aufgeregt. :P

Wenn dir Nachts die Luft wegbleibt

Schon seit einigen Monaten bin Ich auf der Suche gewesen nach der Ursache der teilweise ernormen Müdigkeit und Abgeschlagenheit die Mir das Leben versauert. Das Ich mich nie wirklich WACH fühle und einschlafe so bald es irgendwie langweilig und eintönig wird. Die plötzlichen Blutdruckprobleme, die seit einem knappen Jahr auftreten, die depressiven Phasen, der extreme Abfall der körperlichen Leistungsfähigkeit. Tagesmüdigkeit und starke Konzentrationsschwierigkeiten, ja sogar Gedächtnisverluste und in den letzten Tagen sogar der ein oder andere Blackout tagsüber. Immer leichte Kopfschmerzen bzw. Druckgefühl im Schädel, wackeliger Blutzucker, Tinnitus. Das alles lässt sich seit kurzem wohl in einer einzigen Ursache zusammenfassen: Schlaf-Apnoe-Syndrom. Ich hatte letzte Woche Donnerstag über Nacht ein Messgerät anhängen. Jetzt am Montag bekam Ich dann beim HNO die Auswertung davon: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe Ich insgesamt über 1,5 Stunden nicht geatmet. Pro Stunde fast 15 Minuten. Atempausen von jeweils 1 bis 1,5 Minuten. Da wundere Ich mich nicht mehr gross, das Ich nix mehr auf die Reihe bekomme und das Leben zunehmend keinen Spass mehr macht. Glücklicherweise hab Ich ziemlich sofort einen Termin fürs Schlaflabor bekommen und werde Heute und Morgennacht im Schlaflabor verbringen. Was idealerweise auch noch mehr oder weniger bei Mir um die Ecke liegt. Nächster freier Termin wäre Ende Februar erst gewesen. Ich bin mal gespannt. Fakt ist jetzt bereits das Ich Nachts wohl erstmal irgendeine Art der Atemhilfe tragen werden muss. Welche genau wird jetzt im Schlaflabor getestet. Zumindest hab Ich das so verstanden. Schau mer mal. Ich fänds gut endlich mal wieder richtig WACH zu sein. Und nicht wie unter fortgeschrittener Zombifizierung durch den Tag zu wanken.

Frühschicht Donnerstag

…oder isses schon Freitag? Oder noch Mittwoch? Zeitgefühl am Arsch. Der Tag begann schon mit einer viertel Stunde zu lange geschlafen. Dann noch eine kleine Ewigkeit Schnee und Eis vom Auto hobeln und schon ist man 10 Minuten zu spät im Büro. Aber nicht wirklich wild, Ich war heute Morgen nicht der einzige der zu spät kam. Trotzdem blödes Gefühl. Der Tag selbst war doch sehr. Schätze Ich hab Mich jetzt eingependelt. Ja, bis auf solche Kleinigkeiten das Ich irgendwie Gedächtniseinbußen hab und ab und an mal Worte mitten im Satz vergesse. Oder was machen will, und Mir ein paar Minuten später auffällt das Ich doch sofort wieder vergessen hab. Nicht so toll das ganze. Irgendwie schon ein Zeichen dafür das Mir der Frühdienst doch ziemlich an den Kopf schlägt und jede viertel Stunde Schlaf weniger macht sich dabei bemerkbar. Ich hab immer so ein leichtes Schwebegefühl so als würde der Körper nur halb wach sein oder so. Schwer zu beschreiben, und immer ein leichtes Druckgefühl hinter der Stirn, abhängig vom Müdigkeitsgrad. Aber immerhin komm Ich während der Schicht zu brauchbaren ergebnissen. Bin mal gespannt wie sich das in den nächsten Wochen so entwickelt, da Ich ja jetzt wieder im normalen Wechselschichtbetrieb bin. Morgen und Samstag noch, dann ist diese Schicht vorbei und es geht erst wieder Montagmittag weiter.  :-)

Frühschicht Montag

Heute war eine kleine Premiere: die erste Frühschicht seit Juli! Nach einem guten viertel Jahr Mittagschicht (13:30-22:00), und der damit verbundenen Verschiebung der inneren Uhr, muss Ich morgens wieder RAUS. Eigentlich sollte das ganze bereits nach dem Urlaub zum 15. November stattfinden, aber Schnodderseuche und Bazillen machten Mir einen Strich durch die Rechnung. Los gings dann letzte Woche nochmal mit Mittagschicht und heute Morgen hies es um 06:15 KOMPANIIIIE AUFFESCHDANNDEN!  :P Oder so. Ging ganz gut, auch wenn die Nacht ziemlich unruhig wahr, und Ich so alle zwei Stunden mal Wach wurde. Gutes Frühstück, Kaffee und schliesslich Schnee vom Auto fegen machte Mich dann brauchbar WACH. Und der Tag selbst ging wunderbar GUT vorrüber, wenn auch der dritte Kaffee so gegen Mittag ziemlich reinhämmerte. Koffeinflash is auch was nettes. Jetzt gehts gegen halb 11 und Ich fühle Mich angenehm müde und bei weitem nicht kaputt. Ganz im gegensatz zu den Frühschichten VOR dem “grossen gelben Urlaub” im Sommer. Tschakka!  Mal sehen was der Dienstag bringt… :-)