Heute gehts richtig los. Ich hab einen regelrechten stundenplan fuer die ganze woche. Ich fuehl mich hier wie anno 98 auf der fh. Alles neu und interessant. Und auch anstrengend. Die neuronen feuern recht heftig zur zeit, ich schwimme in einem meer neuer impulse…
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Weg vom Fenster
Ist das Bett jetzt. Hab heute das Schlafzimmer etwas umgestellt. Als Ich damals hier einzog, wurde das Bett so aufgestellt, das das Kopfende halb unterm Fenster war. Mit dem Effekt das es gerade im Winter zeitweise gut frisch ums Oberstübchen wurde. Das hab Ich heute dann mal geändert und das Bett längs in die Zimmermitte verfrachtet, so das zwischen Fenster und Bett jetzt ein guter Meter abstand ist. Das Schlafzimmer ist eher lang und schmal. Vorher stand das Bett von der Tür aus gesehen hinten rechts in der Ecke an der Wand. Jetzt stehts mit dem Kopfende mittig an der rechten Zimmerwand. Ok, zugegeben, vom Fussende bis zur linken Wand sind jetzt vielleicht noch 30cm, aber das ist OK. Ist ja kein Raum wo man ständig rumlaufen muss. Und vorallem kann Ich jetzt beim Putzen von beiden Seiten unters Bett. Erleichtert doch schon einiges. Im gleichen Zuge hab Ich noch einen Lattenrost eingebaut. Üble Fummelarbeit sowas zusammen zu setzen. Aber jetzt kann Ich das Kopfende hochklappen. Feine Sache das und arg bequem. Wollte eben schon garnimmer aufstehen
Und jetzt bin Ich irgendwie angenehm PLATT
Die körperliche Belastbarkeit lässt arg zu wünschen über, und ein Möbel ab- und wieder aufbauen ist doch was anderes als einen PC umzubauen
Übrigens: Ein Lattenrost, ist keine Geschlechtskrankheit!
Das war die erste Woche
nach der Zwangspause. Der Montag fühlte sich doch tatsächlich an wie der erste Schultag nach den grossen Ferien. Alles in allem kann Ich mich zur Zeit deutlich besser Konzentrieren und auch länger bei der Sache bleiben als vor 8 Wochen noch. Die Tage sind recht schnell rumgegangen und waren so gut wie nicht nervig. Allerdings hats Mich Dienstag auf Mittwoch umgehauen weil der Wetterwechsel den Kreislauf ordentlich durcheinander brachte. Auch scheine Ich deutlich besser zu schlafen, denn Ich komme morgens besser und vorallem früher raus und habe mehr vom Tag. Anscheinend ist das Reboxetin genau das was Ich brauch. Und wenn mein Schichtplan so bleibt hab Ich fast den ganzen September über Mittagschicht, d.h. Dienst ab 1330 Uhr. Das kommt Meinem inneren Rythmus doch ziemlich entgegen, und wenn Ich weiterhin morgens so gut und früh rauskomme, dann kann Ich auch wieder trainieren gehen!
Wohnst Du noch, oder lebst du schon?
Schon seit Ich hier in der “neuen” Wohnung bin (ok, das sind jetzt auch schon bald 3,5 Jahre…) stört Mich der riesige Tisch in der Küche. In meiner ersten eigenen Wohnung hatte Ich ein 30m² grosses Wohn-Ess-Zimmer. Da passte der Tisch “Norden” von IKEA mit seinen maximal 2,50 Metern länge locker hin. Dazu noch 6 Stühle falls man mal Gäste hätte. Mittlerweile hab Ich aber auch nicht annähernd so viel Platz für dieses Geraffel, will Mich von dem Tisch aber nicht Trennen. Als Arbeitsfläche für die Küche isser ganz nett. Aber nimmt halt ordentlich Platz weg. Vor einiger Zeit hatte Ich dann auch mal die Küchenmöbel umgestellt um den Tisch statt längs zum Raum dann quer hineinzustellen, und dafür die das Arbeitsplattenprovisiorium in den Keller zu packen, da Ich dieses eh nicht gross nutzen konnte. Weil eben der Tisch vorne dran stand. Zur Zeit bin wieder am rumräumen, und habe jetzt 4 der Stühle demontiert, weil sie nicht gebraucht werden. Desweiteren wird die Küche wieder so hingestellt wie es nach dem Einzug war. Ohne die 4 zusätzlichen Stühle. So hab Ich jetzt hoffentlich etwas mehr Platz in der Küche. Und weniger Gelegenheit auf den Stühlen irgendwelches Zeugs liegen oder hängen zu lassen. Auf dem Tisch ist dafür durchaus auch Platz *hüstel*.
Offen ist noch was mit dem Tisch eigentlich noch geschieht. Ich spiele mit dem Gedanken ihn ebenfalls zu demontieren und ordentlich in Folie verpackt im Keller zu parken. Und Mir dann irgendwas kleineres rundes zu holen oder so.
Im Wohnzimmer isses ähnliches, da steht ein Wohnzimmertisch aus Marmor. Tischplatte und zwei Unterteile. Herrlich unpraktisch, überaus SCHWER und ergo arg unbeweglich. Von dem Ding werd Ich Mich auf jeden Fall trennen. Wird durch eine Rollbox ersetzt, die Ich so hinstellen kann wie Ichs jeweils benötige und das Wohnzimmer an sich “umkonfigurieren”. Der PC-Tisch steht vor einem Fenster, das Ich wegen Monitor und Tower nur kippen kann. Ausserdem ist der Rollladen da immer unten, das nervt mittlerweile.
Da Ich seelisch bedingt noch einige Tage zu Hause bin, will Ich die Zeit für diese Arbeiten nutzen, da diese Dinge in den letzten Monaten auch negativ zu Meinem Seelenheil beigetragen haben, ohne das Ich es bewusst wahrgenommen habe. Man kann sich halt nicht gut von der täglichen Mühle erholen, wenn man sich im eigenen zu Hause nicht mehr wohl fühlt und etliches vor sich her prokrastiniert hat.
Ein internationaler Abend
Einige Jungs aus Amiland (Mann können die saufen…), einer davon aus Illinois, die zur Zeit ein Training bei einem hier in der Stadt ansässigen Landmaschinenhersteller machen. Dann uns handvoll Deutsche (der Könichdrei und Ichzwei), und auf der Bühne ein Maori aus Neuseeland mit seiner Gitarre als Gastmusiker, der unter anderem Stücke von Metallica, Jonny Cash, Tom Petty, Prince und Credence Clearwater Revival spielt. Das ganze in einem Irish Pub in einem kleinem saarpfälzischem Städtchen kurz vor Frankreich .
Nette bunte Mischung, gute Musik, leckeres Bier, heimtückisch fliegende Gläser, liebevoll geworfene Becher und eine absolut geniale Stimmung mit interessanten Gesprächen bei denen man sein Smalltalkenglisch aufpolieren konnte.
Very nice