Fragmente

hier sitz ich,
denk nach und denk an dich,
und an die stunden die wir hatten,
sie waren voller licht,
und doch drohten schatten,
über unserm kleinen glück
denn lang gehalten hat es nicht

zu gross war die distanz,
räumlich, geistig, ganz,
zu gross der druck der auf uns lag,
zu gross die narben,
an denen dann gefühle starben,
zu wenig wurde ausgesprochen,
wichtiges blieb ungesagt,
und schwärte,
faulte,
tag um tag,
und schliesslich brachen herzen,

was bleibt,
das sind erinnerungen,
bruchstückhaft zersprungen,
an momente voller liebe,
zärtlichkeit und wärme,
anfangs schmerzhaft noch,
heute aus der ferne doch,
seh ich nur noch blasse bilder,
die vergilbt und nebelhaft verworren,
aus meiner sicht fragmente sind,
die kein ganzes mehr ergeben

so viel neues birgt der tag,
das das was war,
nur allzubald in tiefen schwindet,
die nur der traum noch zu erreichen mag,
in nächten in denen man sich findet,
in der erinnerung an manch bessren tag…

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