On the road again

Das hier ist auch schon ein paar Jährchen alt, geschrieben ein paar Wochen nach einer Trennung.


ich bin wieder unterwegs,
alleine,
auf der einzigen straße die ich kenne,
geboren alleine zu sein,
weis nicht wo ich mich des abends schlafen lege,
weis nicht was das morgen bringt,
weis nicht ob ich morgen überhaupt nochmal aufwache,
mein kopf ist schwer,
meine schultern gebeugt von der last der einsamkeit,
und mein rücken schmerzt von der last 1000 langer jahre,
mein einst federnder schritt,
jetzt lahm und schleppend,
trägt mich in eine ungewisse kalte welt,
bar jeglicher wärme,
ohne licht,
die ich nicht mein zu hause nennen kann,
trotz vieler freunde bin ich einsam,
fehlt mir doch das eine,
einzige,
wahre,
von dem ich nicht weis ob es überhaupt noch existiert…

alles was ich will ist ein wenig geborgenheit,
jemand zu dem ich zurückkehren kann,
der mir wärme gibt,
bei dem ich mich fallen lassen kann…

anscheinend ist es mein persönlicher fluch,
nicht das zu finden was ich suche,
und wenn ich denn doch gefunden habe,
es bald darauf wieder zu verlieren,
oder ist es eine grausame prüfung,
mir auferlegt von dem dämon der sich leben nennt?

ich bin der tröstenden worte satt,
die mir nur noch hohl klingende parolen sind,
der ratlosen hilflosigkeit der menschen die mir nahe stehen,
und doch so unendlich weit von mir entfernt sind,

ich muss mich finden,
irgendwo hinter dem horizont,
sonst drohe ich mich zu verlieren,
auf dem weg dort hin…

„…and here i go again on my own,
goin´ down the only road i´ve ever known,
like a drifter i was born to walk alone…“

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