Gassi fahrn…

Der Homo Sapiens hats ja weit gebracht:
Er verbreitete sich über die ganze Erde, hat eine Menge anderer Spezies domestiziert und grossartige Technologien entwickelt.

Das Auto z.B.

Damit kann der durchschnittlich adipose Homo Sapiens seine massigen Fettpolster bequem von A nach B bewegen, ohne sich gross überanstrengen zu müssen. Zum Beispiel um seine beiden Hinterhofpromenadenmischungen zum Kacken an den Waldrand bringen zu können. Oder an die nächste urbane Brachzone, wo der besagte Homo Sapiens dann mit seinem Vehikel im Schritttempo neben seinen beiden Töhlen herfährt, während diese wenig würdig und so garnicht Artgerecht ihr Geschäft mehr auf dem Pflaster des Gehweges verrichten, als auf der unbebauten Wiese daneben. Die Stadtreinigung kanns ja weg machen.

Was ist aus dem stolzen Mammutjäger blos geworden? 😦

Ein Couchpotatoe…

Reimen

Das ist auch schon ein weilchen her, seit Ich das geschrieben habe…

worte in rhythmus und form,
silben in takt und norm,
verse in reih und glied,
der vortrag wie ein lied,
gleichklang, stabreim und jambus,
alles, kann nichts, muss,

ich habs versucht,
es klappt nicht immer,
als wär ich verflucht,
und nachdenken machts nur noch schlimmer…

Seelenraum

Dieses Bild ist mir die letzten Abende im Kopf herum gespukt.
Jetzt ist es mir gelungen es einzufangen und in Worte zu packen 🙂

wie ein altes zimmer,
mit wänden voll leerer flecken,
wo einst schöne bilder hingen…

mit zerschlagenen fenstern,
voll mit blinden scherben,
durch die einst die sonne einer liebe schien…

und einer knarzenden,
zersprungenen tür,
die in ein ungewisses leben führt…

der leere seelenraum,
voll mit den echos von erinnerungen,
wie lose blätter im wind der zeit,
von wünschen und ängsten durchdrungen,
und dem gedanken an die zeit zu zweit…

Startrek Convention im Supermarkt

Das hier hab Ich heute morgen auf daujones.com gefunden:

Leider nicht selbst erlebt, und auch kein DAU dabei, aber dennoch ganz niedlich:

[ Exception raised (EEtwasLaengereStory) ]

Ein Kollege erzaehlte mir einen Schwank aus der Schulzeit, darunter auch die folgende Story:

Einer seiner damaligen Lehrer war ein an seiner Schule recht prominenter Mann, denn er sah fast genauso aus wie Patrick Stewart a.k.a. Cpt. Jean-Luc Picard (Star Trek: The Next Generation), wenn man davon absieht, dass er einen Kopf kleiner war.

Es begab sich aber zu der Zeit des Besuchs der Oberstufe des besagten Kollegen, dass eben jener wie auch die anderen Oberstufenschueler das Schulgelaende waehrend der Pausen / Freistunden verlassen durften.
Gegenueber der Schule fand sich ein Supermarkt.

Soviel zur Einleitung.

In einer dieser Freistunden war mein Kollege mit einigen Freunden in eben jenem Supermarkt, zwecks Erwerb von Nervennahrung. In der Kassenschlange wartend fanden sie sich in der Gesellschaft diverser Rentner wieder. Gerade am Bezahlen, betritt der Patrick-Stewart-Clone den Laden.
Plötzlich ruft einer der Freunde: „Captain auf der Brücke!“
Alle in der Schlange stehen stramm.
Auch die Rentner.
Nur die Kassiererin nicht.
Die hat sich vor Lachen fast einen Herzinfarkt geholt…

War bestimmt ein witziges Bild 😀

Nachtgedanken

das hier ist irgendwann während meiner Zeit im Studentenwohnheim entstanden. Eine Zeit in der Ich mehr Nachts- als Tagsüber aktiv war…

die schrillende stille der sommernacht schwebt vor meinem fenster,
untermalt von dem fernen rauschen der stadt im tal,
das warme orangene licht der strassenlampen taucht die szenerie da draussen in surreale klarheit,
überdeckt die farben der nacht mit seinem glühenden lichtbrei,
zieht eine scharfe grenze zwischen dem licht und der dunkelheit,
die kühle der luft ist fast so greifbar wie wasser und lässt den herbst erahnen,
den ich ob der hitze des tages die zur zeit herrscht herbei sehne,
und ich sitze hier,
und lasse meine gedanken schweifen,
wie so oft um diese zeit,
ich denke an die ereignisse des tages,
der vergangenen nacht,
der letzten tage und wochen und habe wieder das gefühl das irgend etwas fehlt,
das mir etwas fehlt was ich offensichtlich noch nie besessen habe?
laufen,
rennen,
hetzen,
jagen,
den speer fest im griff,
meine beine tragen mich unermüdlich auf das ziel zu,
welches in wilder angst versucht mir zu entkommen,
doch ich bin schneller,
stärker,
ich bin ein jäger und nicht alleine,
da sind noch andere wie ich,
und gemeinsam bringen wir ein tier zu fall das einer alleine nicht besiegen könnte,

sind das erinnerungen?

erinnerungen an ein lange vergangenes leben?
oder sind es visionen einer fernen zukunft?
ich denke oft über mein leben nach,
und stelle fest das ich dieses lebens überdrüssig bin,
nein,
nicht das ich sterben will,
dazu bin ich zu neugierig auf das was die zukunft so bringt,
aber ich bin den „annehmlichkeiten“ unserer zivilisation überdrüssig,
all diese materiellen werte an die ich mich binde,
und die mich dann binden,
all die regeln die ich wissentlich und unbewusst befolge,
und all die unterdrückten wünsche und bedürfnisse,
die in mir schlummern und in meinen wildesten träumen an die oberfläche brechen,
ich stelle mir oft vor AUSZUBRECHEN aus dem kreis dieser regeln und annehmlichkeiten,
auszubrechen aus dem alltäglichen getriebe das wir gesellschaft nennen,
ich stelle mir oft vor etwas zu tun das mich aus der grauen masse hervorhebt,
das mir zeigt das ich noch lebe,
allein schon die vorstellung lässt sich etwas regen in mir,
lässt mich innerlich lächeln,
aber dann denke ich daran ob ich das wirklich möchte,
ob ich wirklich aus der masse heraustreten will,
wo ich doch so nach harmonie und ruhe strebe,

wahrlich seltsam,

der revoluzzer in mir scheint offensichtlich mit dem ausbrechen in gedanken zufrieden zu sein,
und lässt den bürger in mir sein leben leben,

noch…

vielleicht ist es nur eine frage der zeit,
bis ich explodiere und dieses leben von heute auf morgen ändere,
ohne rücksicht auf verluste!
vielleicht bleibe ich aber weiterhin der revoluzzer im geiste der ich bin…
vielleicht ist die revolution im geiste sogar die einzig wahre,
denn nur im geiste bin ich wirklich frei…

Love of my Livetime

das hier hab Ich vor 3 oder 4 Jahren schon geschrieben, für niemanden spezielles, aber auch in recht, hm, melancholischer Stimmung…


love of my lifetime, where are you?
love of my lifetime, i miss you
love of my lifetime, i need you
love of my lifetime, i search for you

but where to start?
the only thing to guide me, is that sting in my heart!

shall i ride the four winds to search the skies,
from the hot deserts to the polar ice?
shall i climb the highest mountains reaches,
and dive into the deepest jungle lake,
to find you, my love, to fill the breaches,
which cause my heart to ache,
or shall i roam the seven seas at last,
from the atlantic ocean to the pacific vast?

love of my lifetime, where must i go to find you?
shall i travel to the lunar craters,
or even up to mars?
for your love is all i lack,
i will even go to hell and back,
if i can find you there!

but wait a minute,
hell,
i am already there,
cause without you,
my love,
theres hell everywhere…

Gedanken

dieses Gedicht ist in einer Zeit entstanden, in der Ich wirklich ziemlich unter Strom gestanden hab …

Warum kann Ich meine gedanken so schwer in Worte fassen?
So schnell wie sie auf mich einstürzen kann Ich garnicht tippen!
Ok,
die Gedanken sind frei,
aber so unstet,
unvollständig,
lassen sich nicht zu Ende bringen,
flatterhaft wie ein nervöser Vogel,
wie Blätter im Herbstwind,
ziellos,
planlos,
endlos…
vom hundertsten ins tausendste,
wie die Landschaft die am Zugfenster vorbeirast,
verändern ständig ihre Gestalt wie die sturmgepeitschten Wolken,
von der Vergangenheit ins jetzt,
vom jetzt ins hier,
ins morgen,
und wieder zurück,
wie ein Film auf Schnelldurchlauf…
wenn Ich mich auf einen einzelnen Gedanken konzentriere,
überkommt mich die Angst einen anderen vielleicht wichtigeren Gedanken zu verpassen,
einen Sack Flöhe zu hüten ist leichter…
selbst im Schlaf läuft das Gedankenkino,
sorgt für wirre Träume und verschwitzte Laken…
so vieles,
so wichtiges,
so sinnvolles,
so bedenkenswertes,
ist es das wirklich?

…muss ich mal drüber nachdenken…