Wie Ich mir das Rauchen (endgültig) abgewöhnt hab…

Ich war ja auch mal Raucher. Hab viel mit Rauchern rumgehangen, hatte ne rauchende Freundin, und jobbte in einer verqualmten Umgebung. Da hat sich der eigene Tabakkonsum einfach so ergeben. Allerdings war Ich nie ein Suchtraucher, sondern ein Gelegenheits- und Gesellschaftsraucher. Allerdings hatte Ich doch recht viel Gelegenheit und meist auch immer die passende Gesellschaft dazu.
Also begab es sich zum Jahreswechsel 2000 auf 2001 (glaub Ich zumindest mal, weis es nicht mehr genau…), das in der Studentenkneipe auf dem Campus eine Silvesterparty stattfand.

All you can eat and drink für 60.- Mark.

Also feierten wir eine gediegene, stilvoll dekadente Studentenparty, mit Buffet, Schampus und feinem Zwirn. Jemand spendierte einen ganzen Kasten „Al Capones“, das sind Zigarillos, mit Cognac und Schokolade aromatisiert. Sehr lecker. Und von denen rauchte Ich im laufe des Abends und der Nacht so, hm, alle 15-20 Minuten eine. So gegen 0630 gings dann nach Hause ins Bett, wahren nur 30 Meter bis zum Wohnheim 😀
Und dann… auauauauaua… ’ne ganze Woche lang:

Durchfall, kalte, nach Nikotin stinkende Schweissausbrüche, Kreislauf- und Gleichgewichtsprobleme…

war sehr sehr Heftig. Dachte zuerst, Ich hätte mir was gefangen, bis dann mal der Groschen fiel. Das waren Vergiftungssymptome, bzw. Entzugsscheinungen. Das hätte mein Einstieg als starker Raucher werden können. Ich probierte das dann auch, d.h. eine zu Rauchen um den Entzug nicht so krass zu machen.

Aber nach dem ersten Zug warf Ich den Glimmstengel absolut angewidert weg!

Seither mag Ich verrauchte Räume nicht mehr, und habe auch nur noch 1-2 mal auf Partys versucht, eine Zigarette zu rauchen. Aber nur um dann festzustellen wie BÄH! das eigentlich ist, und ich es nur noch ekelhaft finde, wie dann die Klamotten stinken, und wie sich der Geruch vor allem in Haut und Haaren sammelt. Da Ich allerdings noch viele Freunde habe, die dem Tabak fröhnen, muss Ich da ab und an eben durch 😉

FAQ abonniert…

… und dann war da noch der gute Mann, der uns anschrieb, er hätte unsere FAQ abonniert,

bräuchte diese aber nicht mehr und würde diese gerne Abbestellen…

??? … ähm … die FAQ … stehen … offen im Netz. Für jeden.

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!! *weglach* 😀

A night at the Pub

Juchei! Et schneit! *froi*
Da geh Ich doch noch schnell mal raus, durch den frischen Schnee spazieren und ein paar Bilder machen 🙂
Die Bildersafari durch das Schneegestöber bringt mich rein zufälliger Weise in die Nähe des Killarny, des hiesigen Irish Pub. Da ist Donnerstags immer Livemucke. Meist akustisch. So auch dieses mal. Und wenn Ich schon mal vorne dran steh, dann kann Ich ja auch mal rein gehen, nich? 😉 Mike O’Donoghue spielt heute abend. Der Name ist mir letztens schon auf der Tafel im Eingang des Pubs aufgefallen.

Klingt Irisch. Klingt nach Irish Folk.

Klingt vielversprechend. Und hat sein Versprechend gehalten 🙂
Waren zwar wenig Leute da, aber davon hat sich Mike nicht beirren lassen. Lieder zum zu hören. Lieder zum mit machen. Lieder zum Schmunzeln und Lieder zum „nachdenklich in eine Kerzenflamme starren und sich am Whiskey festhalten“. Hat mir sehr gut gefallen, Ich mag diese Art Musik. Und danach hat sich noch spontan ein interessantes und tiefsinniges Gespräch entfaltet. So wurde aus dem kurzen Abstecher ins Pub ein ganzer -sehr schöner- Abend. Sehr genial! Das gefällt mir. Jederzeit wieder!

Ach ja, die Bilder sind bis auf eins samt und sonders verwackelt 😦 Die Ixus ist für meine Pranken einfach ’ne Nummer zu klein um sie effektiv ruhig halten zu können… oder Ich gewöhne mir an ständig das Stativ mit zu schleppen … 😛

Blick auf den Schlossplatz von Zweibrücken
Schlossplatz, verschneit

Ode an die Schokolade

das hier war mein allererstes Gedicht! 🙂
Das schrieb Ich seinerzeit für eine süsse Frau, in die Ich mich recht heftig verguckt hatte


oh schokolade,
samtig weiche verführung,
du inbegriff der sinneslust,
mich zehrt nach dir,
mag dich verzehren,
jeden tag und jede nacht,
mag dich entblättern,
dich befreien,
und das knistern deiner packung ist eine arie der lust!

oh schokolade,
labest meine gier,
liegst hier vor mir in deiner pracht,
und mein auge schmeichelt dir,
folgt deiner perfekten form,
misst deinen leib,
der mir prall entgegen lacht!

oh schokolade,
ich bin dein,
bin dir verfallen,
bis tief ins bein,
dein anblick lässt mein fleisch entzücken,
und schickt schauern mir,
die mich beglücken,
so beuge ich mich deinem willen,
zu liebkosen deine rillen…

oh schokolade,
wie gern würd meine zunge,
sich in dir vergraben,
von deiner süssen würze kosten,
und mich laben,
an deinem lieblichen geschmack,
der herb an meinem gaumen kitzelt,
wie möcht deine sanften hügel ich erkunden,
die mir so vortrefflich munden,
möchte dich geniessen und verschlingen
und mit deinen sinnen ringen…

doch ach,
ich muss mich plagen,
mit den dingen die dich mir versagen,
scheinst mir nah und bist so fern,
als wärst du auf nem andren stern,
dessen anblick dunkle wolken mir verwehrn,
doch was mich wirklich quält,
oh schokolade,
ich bin leider auf diät…

Fragmente

hier sitz ich,
denk nach und denk an dich,
und an die stunden die wir hatten,
sie waren voller licht,
und doch drohten schatten,
über unserm kleinen glück
denn lang gehalten hat es nicht

zu gross war die distanz,
räumlich, geistig, ganz,
zu gross der druck der auf uns lag,
zu gross die narben,
an denen dann gefühle starben,
zu wenig wurde ausgesprochen,
wichtiges blieb ungesagt,
und schwärte,
faulte,
tag um tag,
und schliesslich brachen herzen,

was bleibt,
das sind erinnerungen,
bruchstückhaft zersprungen,
an momente voller liebe,
zärtlichkeit und wärme,
anfangs schmerzhaft noch,
heute aus der ferne doch,
seh ich nur noch blasse bilder,
die vergilbt und nebelhaft verworren,
aus meiner sicht fragmente sind,
die kein ganzes mehr ergeben

so viel neues birgt der tag,
das das was war,
nur allzubald in tiefen schwindet,
die nur der traum noch zu erreichen mag,
in nächten in denen man sich findet,
in der erinnerung an manch bessren tag…

Midnight Rider


ich bin der midnight-rider,
ziehe durch die nacht,
wo strassen namenlos und einsam sind,
vom höchsten berg zur tiefsten see,
wandert ich unter den sternen,
such was ich nicht finden kann,
und hab nur´nen silberdollar,
wenn ich dann vergessen bin,
singt nur noch der wind mein lied,
in rostgen leitungsdrähten…

…offline arbeiten…

Tjo, heute war der erste Arbeitstag nach einer 14-tägigen gelben „Urlaubsperiode“. Hat spass gemacht, nette Gespräche mit Kunden und Kollegen, war gut.
Und dann, so gegen 15:33 Uhr, Ich nehm eben eine Bestellung fürn Webhostingpaket entgegen, und wunder mich das das Phoneordertool bösartig spinnt, ist plötzlich ICQ offline, die Kundendatenbank meldet einen Timeout und ringsum hör Ich meine Kollegen rufen

Is bei eisch aach das Netz weg?

Satte 75 Minuten lang war das gesamte Supportzentrum weg vom Fenster 😛 Das ist ziemlich blöde, wie will man denn Supporten wenn man keine Kundendaten sehen kann, geschweige denn nicht mehr an die Server rankommt die man Supporten soll? Das ist dann in etwa so, als würde man in einer Fabrik das Band abschalten.

Alles steht. Nix geht mehr. Nada. Niente. Neischd. Noppes.

(Geile Wörter irgendwie… ;))
Und als Sahnedupfen obendrauf dann, als das Netz wieder da war, die etwa 1 Stunde alte Mail von der IT, das das Netz weg ist …

😐 :mrgreen: