Midnight Rider


ich bin der midnight-rider,
ziehe durch die nacht,
wo strassen namenlos und einsam sind,
vom höchsten berg zur tiefsten see,
wandert ich unter den sternen,
such was ich nicht finden kann,
und hab nur´nen silberdollar,
wenn ich dann vergessen bin,
singt nur noch der wind mein lied,
in rostgen leitungsdrähten…

…offline arbeiten…

Tjo, heute war der erste Arbeitstag nach einer 14-tägigen gelben „Urlaubsperiode“. Hat spass gemacht, nette Gespräche mit Kunden und Kollegen, war gut.
Und dann, so gegen 15:33 Uhr, Ich nehm eben eine Bestellung fürn Webhostingpaket entgegen, und wunder mich das das Phoneordertool bösartig spinnt, ist plötzlich ICQ offline, die Kundendatenbank meldet einen Timeout und ringsum hör Ich meine Kollegen rufen

Is bei eisch aach das Netz weg?

Satte 75 Minuten lang war das gesamte Supportzentrum weg vom Fenster 😛 Das ist ziemlich blöde, wie will man denn Supporten wenn man keine Kundendaten sehen kann, geschweige denn nicht mehr an die Server rankommt die man Supporten soll? Das ist dann in etwa so, als würde man in einer Fabrik das Band abschalten.

Alles steht. Nix geht mehr. Nada. Niente. Neischd. Noppes.

(Geile Wörter irgendwie… ;))
Und als Sahnedupfen obendrauf dann, als das Netz wieder da war, die etwa 1 Stunde alte Mail von der IT, das das Netz weg ist …

😐 :mrgreen:

Zugvögel!

Als Ich eben auf dem Heimweg noch einen Abstecher durch die Stadt gemacht hat, hörte Ich plötzlich seltsame, aber dennoch vertraute Töne von oben. Es klang zuerst wie eine Gruppe lärmender Kinder, aber kurz darauf hörte man laut und klar die Rufe von gut 100 Zugvögeln. Ich tippe auf Reiher, könnten aber auch Gänse gewesen sein. Jedenfalls ein herrlicher Anblick, auch wenn man vor dem, durch die Stadtbeleuchtung rötlichen Nachthimmel, nur Silhouetten gesehen hat.

I wish i could fly…

Blutige Bilder

leerer raum,
ich bin kalt,
spür mich kaum,
starr auf leere,
kahle wände,
starr auf meine hände,
gross und kräftig,
schlanke finger,
geballt zu fäusten,
schlag sie immer wieder gegen kahle wände,
voller wut,
male bilder,
mit meinem blut…

Eis schwimmt

…jemand meinte mal zu Mir Ich sei „zu cool um unterzugehen!“, worauf Ich antwortete, das Eis nunmal schwimme…

warme wasser mich umfingen,
sonnenklar,
lebendig,
prickelnd süss…

einst gebrannt,
verglimmt,
erstickt,
erlischt die glut…
erkaltet…
asche weht im wind.

treib dahin,
in wassern kalt und schwer,
eisger strom zieht mich hinaus,
aufs dunkle, weite meer,
droh zu ertrinken,
doch kann nicht untergehn,
gehüllt in eis,
das schwimmt…

Lehn dich an mich


lehn dich an mich
lass dich fallen
ich fang dich

ich wär gern dein fels in der brandung…
ich wär gern der baum der dir schatten und trost spendet…
ich wär gern die brücke die dich über den abgrund trägt…
ich wär gern bei dir, um dich, mit dir

lehn dich an mich
lass dich fallen
ich fang dich

du bist mein heller stern am finsteren himmel,
und ich wenn ich dich sehe,
weis ich das ich nicht alleine bin,
ich kann zu dir aufsehen,
wenn ich durch die dunkele nacht stolpere,
zeigst du mir weg und ziel,

lehn dich an mich
lass dich fallen
ich fang dich

du gibst mir das gefühl nicht alleine zu sein,
du bist für mich da,
du gibst mir kraft,
du schenkst mir deine liebe,
du nimmst mich wie ich bin,
du vertraust mir,

lehn dich an mich
lass dich fallen
ich fang dich

ich bin für dich da,
ich freu mich auf dich,
ich fühle mich bei dir geborgen,
ich vertraue dir,

lehn dich an mich
lass dich fallen
ich fang dich